SIE WURDE GEZWUNGEN, DEN „SCHWEINE-MILLIARDÄR“ ZU HEIRATEN, UM DIE SCHULDEN IHRER FAMILIE ZU BEZAHLEN – DOCH ALS ER IN DER NACHT SEINE „HAUT“ ABLEGTE, STAND PLÖTZLICH EIN MANN VOR IHR, VON DEM ANDERE FRAUEN NUR TRÄUMTEN

Выкл. Автор ChatGpt
SIE WURDE GEZWUNGEN, DEN „SCHWEINE-MILLIARDÄR“ ZU HEIRATEN, UM DIE SCHULDEN IHRER FAMILIE ZU BEZAHLEN – DOCH ALS ER IN DER NACHT SEINE „HAUT“ ABLEGTE, STAND PLÖTZLICH EIN MANN VOR IHR, VON DEM ANDERE FRAUEN NUR TRÄUMTEN

Johanna war jung, voller Hoffnungen und voller Pläne für ein Leben, das eigentlich noch vor ihr liegen sollte. Doch die Armut hielt sie fest wie unsichtbare Gitterstäbe.

Ihr Vater Joachim hatte sich jahrelang dem Glücksspiel hingegeben. Was zunächst mit kleinen Einsätzen begonnen hatte, war zu einer Sucht geworden, und schließlich hatte er Schulden in einer Höhe angehäuft, die für die Familie völlig unvorstellbar war: fünfzig Millionen Euro.

Und wem schuldete er dieses Vermögen?

Nicht irgendeiner Bank und auch keinem gewöhnlichen Geschäftsmann.

Das Geld gehörte Maximilian „Max“ von Falkenberg.

Max von Falkenberg war im ganzen Land bekannt. Nicht nur wegen seines gigantischen Vermögens, sondern auch wegen seines ungewöhnlichen Erscheinungsbildes.

Er brachte fast hundertvierzig Kilogramm auf die Waage.

Sein Körper wirkte unförmig und schwer, sein Gesicht war von Narben gezeichnet, auf seiner Haut glänzte ständig Schweiß. Er bewegte sich ausschließlich in einem elektrischen Rollstuhl. Hinter vorgehaltener Hand hieß es, sein eigenes Gewicht habe ihm längst jede Möglichkeit genommen, selbstständig zu gehen.

Wenn er nicht dabei war, nannten ihn die Leute grausam den „Schweine-Milliardär“.

DAS GESCHÄFT

Eines Abends hielten mehrere Wagen vor dem kleinen Haus von Johannas Familie.

Männer von Maximilian von Falkenberg stiegen aus.

— Bezahlen Sie Ihre Schulden, oder Sie werden die Konsequenzen tragen und im Gefängnis landen, — sagte einer von ihnen zu Joachim.

Der Mann wurde kreidebleich.

— Wir haben dieses Geld nicht! — rief er verzweifelt. — Woher soll ich fünfzig Millionen nehmen?

Dann geschah etwas, womit Johanna selbst in ihren schlimmsten Albträumen nicht gerechnet hätte.

Ihr Vater drehte sich um, zeigte auf sie und platzte heraus:

— Dann nehmen Sie meine Tochter! Johanna! Sie ist jung, hübsch und fleißig! Herr von Falkenberg kann sie heiraten. Geben Sie mir dafür die Schulden frei!

Johanna starrte ihn fassungslos an.

— Papa?! Verkaufst du mich gerade?

Doch ihr Vater wich ihrem Blick aus.

Johanna begriff, dass ihr kaum eine Wahl blieb. Wenn sie sich weigerte, würde Joachim alles verlieren und möglicherweise ins Gefängnis kommen.

Und so erklärte sie sich bereit, einen Mann zu heiraten, vor dem sich fast jeder fürchtete.

Nicht aus Liebe.

Nicht wegen seines Geldes.

Sondern um ihren Vater zu retten.

DIE HOCHZEIT

Am Tag der Hochzeit hörte das Tuscheln unter den Gästen keine Sekunde auf.

Johanna stand in einem strahlend weißen Brautkleid neben ihrem zukünftigen Ehemann. Sie wirkte ruhig, anmutig und wunderschön.

Max dagegen saß schwer atmend in seinem Rollstuhl. Schweiß rann über seine Stirn, und auf dem dunklen Stoff seines Smokings war ein deutlicher Fleck von der Soße des Sauerbratens zu sehen.

— Das arme Mädchen, — flüsterte jemand.

— Natürlich heiratet sie ihn nur wegen des Geldes.

Eine andere Stimme antwortete:

— Ich möchte gar nicht wissen, wie sehr sie sich davor ekelt, irgendwann mit ihm ein Bett teilen zu müssen.

Johanna hörte jedes einzelne Wort.

Sie reagierte nicht.

Stattdessen richtete sie sich ein wenig auf und hob stolz das Kinn.

Dann nahm sie ein Taschentuch aus ihrer kleinen Brauttasche, beugte sich zu Max hinunter und tupfte vorsichtig den Schweiß von seiner Stirn.

— Geht es Ihnen gut, Herr von Falkenberg? — fragte sie leise.

Er sah sie überrascht an.

— Soll ich Ihnen etwas Wasser holen?

Max erstarrte.

Er hatte Abscheu erwartet.

Vielleicht Angst.

Vielleicht jene schlecht verborgene Verachtung, an die er angeblich seit Jahren gewöhnt war.

Doch in Johannas Augen sah er etwas völlig anderes.

Mitgefühl.

Und ehrliche Sorge.

— Wasser, — sagte er schließlich beinahe tonlos.

Während der gesamten Zeremonie blieb Johanna in seiner Nähe.

Als später die Hochzeitsfotos gemacht wurden, stellte sie sich nicht mit möglichst großem Abstand neben seinen Rollstuhl.

Sie legte ihre Hand in seine.

Seine Finger waren groß, rau und zitterten leicht.

Johanna hielt sie trotzdem fest.

DIE PRÜFUNG

Nach der Hochzeit fuhren die beiden zum Anwesen von Falkenberg.

Die Villa war größer und luxuriöser als alles, was Johanna jemals zuvor gesehen hatte. Doch schon in der ersten Nacht begriff sie, dass ihr neues Leben alles andere als märchenhaft werden würde.

Als sie das Schlafzimmer betraten, deutete Max auf das Sofa.

— Du schläfst dort.

Johanna sah ihn fragend an.

— Auf dem Sofa?

— Ich bin zu groß. Neben mir wirst du keinen Platz haben und nicht schlafen können.

Er hielt kurz inne.

— Und noch etwas.

Johanna wartete.

— Bevor du schlafen gehst, wäschst du mir die Füße. Danach bringst du mir etwas zu essen.

Was Johanna nicht wusste: Max prüfte sie.

Ganz bewusst spielte er den faulen, ungepflegten und unangenehmen Mann.

Er ließ seine Kleidung herumliegen.

Er sprach schroff mit ihr.

Er verlangte Dinge, die er ohne Weiteres selbst hätte tun können.

Manchmal wurde er absichtlich grausam.

— Das schmeckt fürchterlich! — brüllte er einmal und schleuderte einen Teller zur Seite.

Johanna zuckte zusammen.

Ein anderes Mal rief er: